Waldbrandübung der Feuerwehren Ruppach-Goldhausen und Nentershausen

In einer etwas anderen Übung zum Thema „Waldbrand“ hat sich die Feuerwehr Ruppach-Goldhausen mit dem aktuellen Thema der Trockenheit und den damit verbundenen Gefahren und Problemen auseinandergesetzt. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Nentershausen wurde an 3 Stationen neben dem Löschen eines Waldbrandes auch die Herrichtung einer Wasserversorgung und die Anlage einer Schneise geübt.

Waldbrandübung_21.07.2019.jpgIn der ersten Station „Wasserversorgung“ wurde die Errichtung einer Wasserversorgung getestet. Da im Wald keine Hydranten zur Verfügung stehen muss das Wasser dorthin transportiert werden. Mit einem Traktor mit Puddelfass, der von einem Kameraden bereitgestellt wurde, wurde der notwendige Pendelverkehr simuliert und das aus einem offenen Gewässer entnommene Wasser über ein Becken der Feuerwehr zur Verfügung gestellt. Aus dem Becken wurde das Wasser mit Hilfe des MLF für die zweite Station entnommen.

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Bei der zweiten Station „Brandbekämpfung“ wurde das Feuer aktiv bekämpft. Hier wurde auf unsere kleinsten Schläuche zurückgegriffen. Mit den D-Schläuchen ist man besonders wendig und der Trupp kann gleichzeitig mit 2 Rohren die Brandbekämpfung durchführen.

In dieser Station ist zudem die richtige Feuerwehrkleidung angesprochen worden. Bei Waldbränden ist im Gegensatz zur Brandbekämpfung in einem Haus das Tragen einer leichten Einsatzkleidung zu empfehlen.


An der dritten Station „Waldbrandschneise“ wurde sich mit dem Errichten einer entsprechenden Schneise beschäftigt. Bei einem Waldbrand ist es wichtig zu verhindern, dass sich das Feuer über den Boden bzw. durch Funkenflug über die Baumkronen ausbreiten kann. Sowohl mit der Motorsäge, als auch mit ganz einfachen Geräten wie Axt und Karst wurde eine ca. 5 m breite Schneise hergerichtet. Auf das im Einsatzfall notwenige Fällen von Bäumen, die in Windrichtung stehen und über deren Kronen eine entsprechende Ausbreitung erfolgen kann wurde während der Übung allerdings verzichtet.

Waldbrandübung_21.07.20192.jpgAufgrund der aktuellen Trockenheit herrscht eine sehr große Waldbrandgefahr. Die Feuerwehr bittet daher alle Bürger im eigenen Interesse auf offenes Feuer und Zigaretten im Wald zu verzichten!

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